Die Autoren

Christian M. Kalusche (Krischan)

KrischanSeine ersten publizierten Artikel verfasste er während seines Auslandsstudiums, führte seine Schreibleidenschaft in Form eines Auslandsblogs fort und startete dann die Online-Kolumne “Krischans Thinkpad”, die eine bunte Mischung aus oft ironisch stark überzeichneten Texten über persönliche Erfahrungen, stille Gedanken und Wortspielereien ist.

In banal anmutenden Alltagssituationen erkennt er das Faszinosum des skurrilen Details oder Widerspruchs in sich selbst. Kalusche zieht dem Marketinggedanken der kapitalistischen Gesellschaft durch einfaches aber genaues Beobachten den Zahn.

Mit dem kaluschesken Stil - durchaus nicht konform mit vielen Massenmedien - fand er 2005 mit seinem Co-Autor Christian Wagner einen enthusiastischen Mitstreiter an der schwach besetzten Front der zeitgenössischen Schreibkünstler. Nach einem Relaunch wurde aus Krischans Thinkpad am 08.05.2005 der “Wortpirat”.

Christian Wagner (El Trauco)

El TraucoAls Underground-Writer blieb Wagner mit seiner Schreibkunst lange ein Phantom der schreibenden Zunft. Nach dem Zusammentreffen mit Christian M. Kalusche erkannte er in der Kolumne “Der Wortpirat” eine Plattform mit Potenzial, die reif war für seinen Stil.

Dieser fußt oft auf ein filigran durchdachtes Wortspiel und folgt einer unverkennbar ironisch bis zynischen Linie. Das leidenschaftliche Zelebrieren von zufällig erscheinenden thematischen Verknüpfungen in seinen Artikeln ist wie auch bei Kalusche ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Medienlandschaft.

Stephanie Lehna (Steffka)

Nach ihrer Ära als Designerin bunter Marketingfolien war es Lehna ein ganz besonderes Bedürfnis, Ihre wahre Sicht auf die Dinge zu zeigen. Mit einer beachtlichen Schnittmenge zu Kalusches Beweggründen, die Welt textlich aus ihren Angeln zu heben, offenbart sie im Wortpirat ihre Beobachtungsgabe.

Auch wenn ihr niemand den Blick für die sinnlichen Details der Welt absprechen möchte; Lehna bringt im Wortpirat die knallharten Fakten sachlich und punktgenau auf den Tisch und verschont dabei nichts und niemanden.

Mit an Zynismus grenzendem pointierten Witz kombiniert sie weiblichen Charme mit hessischer Babbel-Schnute.

Frank Benner (Johnny B.)

Johnny BEr ist der Virtuose des Kleingedruckten, des Lesens der Subtexte in den Augen der Menschen. Wortgewaltig und doch sensibel durchleuchtet er die Argumentationen der groß aufspielenden und nimmt ihnen den Wind aus den Segeln.

Der alltägliche Wahnsinn birgt seiner Meinung nach das größte Potenzial für seinen Stil. Benner formt mit seinem ganz eigenen Stil seine Gedanken zu Worten, Sätzen und Texten mit einer starken Hingabe an Repliken, Dupliken, Tripliken, Quadrupliken und Quintrupliken.

Julia Schulte-Terboven (Jules)

JulesAls erste Frau im Autorenkreis berichtete Schulte-Terboven mit erfahrenem Hintergrund von der femininen Front. Mit weiblicher Intuition spürt sie die verschlungenen Pfade des feinen aber brachialen Humors zwischen Männern und Frauen auf und gießt die Erfahrungen in prägnante Zeilen.